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Laure Faretti, eine ehemalige Mitarbeiterin von payleven, hat den Schritt gewagt und ihre eigene Boutique für Kinder und Babies geöffnet: Plaisir. Ein Jahr ist nun vergangen, nachdem wir Laure mit dem payleven Kartenleser als passendes Abschiedsgeschenk ausgestattet haben. Wie ist es ihr seitdem ergangen? Wir haben uns auf den Weg gemacht, um von ihrer Erfolgsstory zu berichten.

„Es war schon immer ein Traum von mir ein eigenes kleines Geschäft zu besitzen…und da war sie plötzlich da – die Gelegenheit! Die tolle Ladenfläche hat mich zum Schmunzeln gebracht „Okay, wieso nicht? Ich habe eine gute Idee und ein gutes Konzept.“ Ich habe Marktstudien betrieben, weiß worauf es ankommt und so habe ich einfach mein eigenes „Business“ gestartet.“

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Für Laure ist eine originelle und einzigartige Idee der Schlüssel zum Erfolg eines jeden Unternehmens. Aber auch eine ordentliche Planung ist hier das A und O. Vor der Eröffnung von Plaisir hat sie sich viel darüber informiert und Marktstudien durchforscht, um sicher zu gehen, dass Konsumenten auch nach diesen besonderen Produkten fragen und Laure auch eine Art Nische bedient. Nachdem Laure bereits in anderen pulsierenden Modemetropolen der Welt die unzähligen Baby & Kinder Concept Stores beobachtet hatte, war es nur ein Frage der Zeit, dass dieser Trend auch irgendwann zu uns rüber schwappt – Berlin war bereit dafür. Plaisir präsentiert den besonderen Chic für die ganz Kleinen unter uns. Verkauft wird eine handverlesene Auswahl von Designer-Marken, die nicht wie sonst in Massenproduktionen hergestellt werden. Hochwertige und nachhaltig produzierte Bio-Textilien werden teils in handgefertigte, limitierte und umweltfreundliche Produkte verarbeitet.

„Berlin mangelt es an solchen Produkten, im Gegensatz zu Paris und New York. Ich finde, dass es so viele tolle, unentdeckte Designer gibt, die wahre „Schätze“ für Babies entwerfen. Warum also nicht diese schönen Sachen nach Berlin bringen? Hier gibt es einen großen Markt dafür: viele Familien und vor allem viele junge Familien.“

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Mit einem Gespür für Kunst und Interior Design hat Laure Plaisirs durchdachtes Visual Merchandising eigenständig geplant und ausgeführt. Shopping-Begeisterten wird ausreichend Platz zum Stöbern geboten, die Kleidungsstücke hängen wie in einem Stilleben immer eine Fingerbreite Abstand voneinander entfernt, die Inneneinrichtung ist in Pastell-Nuancen gehalten und Accessoires sind symmetrisch ausgelegt. Ein wahrer Augenschmaus für jeden Kunden, der  Plaisir betritt – das minimalistische Interieur heißt Kunden sofort willkommen und lädt zum entspannten Einkaufen ein. Laures Boutique kam nach der Eröffnung in Berlin sehr gut an. Die neue Generation von Eltern ist sich durchaus bewusst über die Besonderheiten der Produkte, die sie kaufen. Dies bestätigt auch Laures Vorahnung verstärkt durch ihre Marktanalysen, dass Eltern nicht einfach irgendetwas kaufen. Ihre Kunden fragen Laure wo die Sachen hergestellt werden, auf welche Art und Weise, von wem, aus welchen Materialien diese verarbeitet wurden und so weiter.

„Es ist Slow Shopping – und nicht mehr das gewohnte Fast Shopping. Die Generation, die jetzt Kinder hat, wollen nachhaltig leben und dementsprechend auch wissen wollen, wo die Produkte herkommen, die sie kaufen. Ihnen ist es sehr wichtig und von großer Bedeutung.“

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Als damalige Country Managerin bei payleven konnte Laure viele Erfahrungen sammeln – zu gut, dass sie diese Fähigkeiten, bewährte PR- und Marketing-Strategien nun optimal umsetzen kann. Sie nutzt hauptsächlich industrierelevante Online-Kanäle, um ihren Shop zu bewerben. Zusätzlich kooperiert sie auch mit vielen „Mommy-Bloggers“ – Frauen, die über ihr Leben als Mutter schreiben; viele von ihnen besuchen typischerweise die Shops und berichten über deren Produkte. Bereits zur Geburtsstunde wurde Plaisir in zwei Magazinen speziell für Eltern erwähnt. Plaisir hat eine eigene Website und ist aktiv auf Instagram unterwegs, einer sowieso sehr beliebten Plattform für „Mommy Bloggers“ und Mütter im Allgemeinen. Laure setzt ebenfalls auf klassisches Marketing, wie beispielsweise auf Flyers. Sie legt die Flyers in den nahegelegenen Cafes und Kitas aus und verteilt diese in den Briefkästen der Nachbarschaft. Ein eigenes Geschäft zu besitzen, diesen in der großen weiten Welt bekannt zu machen und die Zielgruppe ansprechen, das sind die herausforderndsten Aufgaben für Laure. Eine weitere Herausforderung ist, dass als Selbstständige mehr auf dem Spiel steht und der Druck erfolgreich zu sein ein ständiger Begleiter ist.

„Wenn du nichts verkaufst, hat man kein Gehalt und wenn man kein Gehalt hat… das wird dann kompliziert (lachend). Ja, der Druck ist einerseits herausfordernd und treibt einen gut voran, aber er kann auch manchmal zu stressig, zu viel für einen sein. Dieses Gefühl kennt man nicht, wenn man als Angestellter arbeitet, denn am Ende des Tages, nach Feierabend geht man nach Hause. Jedoch bin ich am Ende des Tages immer noch in meiner Boutique. Das ist der Preis, den man zu zahlen hat, wenn man sein eigener Boss ist: du arbeitest 24/7. Auch wenn du nicht bei der Arbeit bist und im Shop stehst, im Kopf tust du es auf jeden Fall.“

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Zum Glück erwies sich das kinderleicht handzuhabende System von payleven als hilfreich. Laure braucht sich keine unnötigen Gedanken machen über das Thema Zahlungen – payleven kümmert sich darum.

„payleven ist wirklich so einfach zu benutzen. Das Ganze einzurichten hat mich nur fünf Minuten meiner Zeit gekostet. Fast alle meiner Kunden zahlen auch mit der Karte! Ungern habe ich in meiner Boutique so viel Bargeld liegen, da es meiner Meinung nach auch unsicherer ist. Als Frau alleine im Shop bin ich erleichtert, wenn ich sagen kann „Ich habe ein Kartenleser und akzeptiere auch Kartenzahlungen. Wollen Sie mit Karte zahlen?“ und meistens, ja fast 90%, sagen Ja. Es ist definitiv ein Pluspunkt für meinen Shop and ich sehe auch den Unterschied, da Kunden glücklich sind, wenn sie unkompliziert mit der Karte zahlen können und sie dadurch auch gerne mal etwas mehr einkaufen.“

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