kartenzahlung anbieten

Kartenzahlung kann ein durchaus kontroverses Thema sein. Gerade ältere Generationen zahlen wenn möglich lieber mit Bargeld. Ein paar gute Gründe für Sie als Händler dennoch Kartenzahlungen zu akzeptieren, finden Sie im folgenden Beitrag.

Kartenzahlung steigert Ihre Umsätze

Zum Einstieg ein kleines Beispiel:

Sie haben einen Laden, z.B. eine kleine Boutique in Berlin, München, Bamberg oder Trier. All diese Städte haben eines gemeinsam ‒ sie sind Anlaufpunkt für viele internationale Touristen. Und fast ausnahmslos alle unserer europäischen Nachbarn zahlen im Urlaub und auf Reisen fleißig mit Kredit- oder Debitkarten.

Sie haben aber keine Boutique in einer Touristenhochburg? Wie sieht es dann mit den heimischen, Kunden aus? Ich bin fast dazu geneigt zu wetten, dass auch Sie mindestens einmal schon nach Kartenzahlung gefragt wurden.

Wieso sollten Sie sich diese Umsätze entgehen lassen? Wieso sollte Ihr Kunde erst zur Bank gehen, um bei Ihnen einkaufen zu können? Wünschen Sie sich selbst nicht auch den bestmöglichen Service, wenn Sie einkaufen oder essen gehen? Genauso sollte es auch Ihren Kunden ergehen. Geben Sie Ihnen die Möglichkeit, mit Karten zahlen zu können.

Kartenzahlung als Service

Wie bereits erwähnt ist Kartenzahlung ein zusätzlicher Service, den Sie Ihren Kunden bieten können. Denn guter Service führt zu Kundentreue und treue Kunden wollen wir alle.

Auch die Laufkundschaft wird Ihren Service zu schätzen wissen und gegebenenfalls noch etwas mehr kaufen. Wie oft habe ich an der Tankstelle statt mit Bargeld dann doch mit Karte gezahlt und dann spontan noch mehr gekauft als ich eigentlich wollte?

Sie sehen also, wenn Sie mich als Kunden haben, stehen die Chancen gut, dass mein Bargeld nicht für meinen Einkauf ausreicht, ich mit Karte zahlen muss und dann doch mehr kaufe als geplant habe – alles also zu Ihren Gunsten! Und glauben Sie mir ich bin da keine Ausnahme.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie des EHI Retail Institute haben Kartezahlungen in deutschen Läden erstmals einen Anteil von über 40 % am gesamten Einzelhandelsumsatz. Der Trend ist klar, Kartenzahlungen nehmen ständig zu und viele Konsumenten erwarten Kartenakzeptanz mittlerweile einfach.

Seien Sie also kein schlechter Dienstleister! Beim Verkaufsgespräch oder bei der Bestellungsaufnahme geben Sie sich ja auch Mühe.

Service muss nicht teuer sein

Service, sei es durch fähige Mitarbeiter oderHardware in Form eines Kartenterminals, kostet Geld, das ist wahr.

Im Normalfall kostet eine gängiges Kartenterminal ungefähr 20 EUR im Monat. Hinzu kommen dann noch Transaktionsgebühren von 0,3 % bei EC-Karten bis hin zu 4,5 % bei Kreditkarten. Ein teurer Service, wenn er am Ende gar nicht genutzt wird.

Glücklicherweise gibt es ja jetzt auch neue Technologien, die zusaätzlich auch mobil einsetzbar sind und viel kostengünstiger sind. Mit payleven beispielsweise zahlt man für den Kartenleser einmalig 99 EUR und sonst nur 2,75 % pro Transaktion. Kosten fallen also nur bei tatsächlichen Transaktionen an und bleiben transparent und überschaubar.

Fazit ‒ Sie und Ihre Kunden profitieren gleichermaßen

Sie geben sich mit Ihren Kunden Mühe und machen sich im Internet schlau, um Ihr Gewerbe zu optimieren, dann folgen Sie meinem Rat und stellen Sie sich zumindest einmal die Frage, ob es sich nicht doch lohnen könnte, Ihren Kunden Kartenzahlung anzubieten.

Denn Kartenakzeptanz zahlt sich aus. Kunden die Sie heute aufgrund des fehlenden Services verlieren, gewinnen sie morgen nicht wieder zurück.

Es muss nicht unbedingt teuer für Sie werden. Aber Ihre Kunden werden es Ihnen danken!

Welche Erfahrungen haben Sie mit Kartenzahlung gemacht?

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Allgemein