Mystic-Ink Tattoo

Tribals, Anker, Sterne –  Was für den einen so gar nicht in Frage kommt, ist für den anderen eine Kunst. Seit den frühen 90er Jahren erfreuen sich Tattoos immer größer werdender Beliebtheit. Studien belegen, dass beispielsweise jeder vierte Deutsche im Alter von 25 bis 34 Jahren eine Tätowierung hat. Ein Trend, den auch Tätowierer für sich nutzen, um ein eigenes Studio auf die Beine zu stellen.

Auch payleven Kunde Bodo Settmacher, „el Cheffe“ genannt, betreibt im oberfränkischen Steinwiesen seit Oktober 2012 das Studio Mystic-Ink Tattoo. Seit 15 Jahren ist das Tätowieren seine Leidenschaft und die hat er zu seinem Beruf gemacht.

Am liebsten „sticht“ el Cheffe Old- und New School Motive wie die berühmten Anker, Pinupgirls oder Schwalben und Würfel. Aber auch Fans surrealistischer Motive kommen bei Bodo auf ihre Kosten. Um mithalten zu können, nimmt er regelmäßig an Conventions teil und tritt als Gasttätowierer in anderen Studios auf. So macht man sich in der Szene einen Namen, schließlich läuft hier viel über Mundpropaganda.

Hilfe bekommt Bodo von seiner Kollegin Tina „Fienchen Pusteblume“, die ebenfalls seit 2012 im Mystic-Ink Tattoo Studio arbeitet und vom Meister höchstpersönlich gelehrt wurde. Neben Schwarz-Weiß Tattoos sticht sie außerdem die Motive, die von Frauen bevorzugt werden wie beispielsweise Schleifen, Blumen oder Schmetterlinge.

tattoo

Bei Mystic-Ink Tattoo bekommt der Kunde, was er will, egal ob ausgefallen oder im Trend liegend. Neben Tattoos haben Kunden hier auch die Möglichkeit, anderen Körperschmuck wie Piercings „verpasst“ zu bekommen. Wer die beiden einmal in Action sehen möchte, der kann beispielweise auf eine der Tattoomessen kommen. Auf der Webseite von Mystic-Ink Tattoo stehen alle Termine für das kommende Jahr zusammengefasst.

Wir haben uns mit „el Cheffe“ über sein Unternehmen unterhalten und nach den emotionalsten Momenten gefragt.

Bodo, wie bist du eigentlich zum Tätowieren gekommen? Hast du vorher etwas anderes gemacht?

Eigentlich bin ich gelernter Brauer und habe vor dem Tätowieren als Fernfahrer gearbeitet. In der Schule habe ich immer sehr gern gezeichnet und gemalt und meine Techniken auch ständig versucht zu verbessern. Diese Leidenschaft konnte ich dann vertiefen, als ich meine erstes Tattoo bekommen habe und mich mein Tätowierer in die Lehre genommen hat.

Welche Tattoos sind generell am beliebtesten, gibt es da einen bestimmten Trend?

Beliebt oder unbeliebt, eigentlich gibt es da keinen Trend. Die Leute lassen sich das stechen, was ihnen gefällt. Hier und da gibt es aber beliebte Motive wie beispielsweise die Tribals oder auch „Arschgeweihe“ in den 2000ern. In den letzten drei Jahren habe ich besonders viele Sterne tätowiert und momentan stehen alle auf Endlosschleifen oder Federn mit Vögeln. Schriftzüge und Namen werden ebenso gern verewigt.

Gibt es ein bestimmtes Konzept, das ihr verfolgt und mit dem ihr euch von der Konkurrenz abhebt?

Ein bestimmtes Konzept haben wir eigentlich nicht. Wie fast alle Tätowierer haben wir uns aber auf bestimmte Stilrichtungen spezialisiert und können dementsprechend tolle Motive stechen.

Was treibt euch persönlich an, das Studio täglich aufs Neue zu öffnen?

Der Spaß und die Freude der Kunden, wenn die glücklich das Studio verlassen.

Gibt es besondere Momente in der Geschichte eures Unternehmens, die euch in Erinnerung geblieben sind?

Oh ja, die gibt es immer wieder. Da sind mir so einge Gegebenheiten in Erinnerung geblieben. Zum Beispiel, wenn eine 80-jährige Oma sich den Namen ihres verstorbenen Mannes tätowieren lässt oder eine andere Kundin vor Tränen gerührt war als sie ihr neues Tattoo anschauen durfte.

Welche Kanäle nutzt ihr, um euch zu vermarkten?

Bei uns läuft eigentlich alles über Mundpropaganda, aber wir haben auch auf Facebook eine Fanseite und eine eigene Webseite. Außerdem fahren wir viel auf Tattoomessen in den DACH-Ländern und können uns so eigentlich am effektivsten vermarkten.

Wie habt ihr von payleven gehört?

… durch eine Werbemail, die wir von payleven bekommen haben.

Ihr seid auch auf Tattoo Conventions unterwegs, setzt ihr dort auch den Chip & PIN Kartenleser ein und wenn ja, wie reagieren eure Kunden auf diese Art der Kartenzahlung?

Natürlich setzen wir den Kartenleser hauptsächlich auf Conventions ein, dort lohnt sich das Geschäft mit payleven ja richtig. Unsere Kunden sind weitgehend begeistert davon, dass wir diesen zusätzlichen Service anbieten.

Hast du abschließend einen Tipp, den du anderen Unternehmern und Existenzgründern geben willst?

An seinen Vorhaben festhalten, sich weiterbilden und immer 200% geben. Es gibt halt keine 8 Stunden Tage, es können eben auch mal 12 oder 14 Stunden werden.

Wollen Sie Ihr Unternehmen auch einmal im Blog vorstellen? Dann schreiben Sie eine Mail an blog@payleven.de.

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Marketing, Verkaufen