Quasimodo Berlin

Dieser Livemusik-Club zählt zu den renommiertesten und ältesten in der Hauptstadt. Alle haben sie hier schon gespielt ‒ von Chaka Khan über Chet Baker bis hin zu Prince. Die Rede ist vom Quasimodo Berlin. Einst im Jahre 1975 im Keller des Delphi-Filmpalastes entstanden, etablierte sich der Club schnell als Auftrittsort internationaler Künstler und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit bei Berlinern und Touristen.

Mehrmals in der Woche finden hier Konzerte unterschiedlicher Art statt. Von traditionellem Jazz (weshalb viele auch immer vom Quasimodo Berlin als Jazzkeller sprechen) über Soul, Funk, Blues bis hin zu Rock, lateinamerikanischer Musik und Weltmusik. Fans der Livemusik finden hier den perfekten Sound in uriger, toller Atmosphäre.

Zusätzlich gibt es für den großen oder kleinen Hunger vor dem Konzert über dem Liveclub Quasimodo noch das modo SNACK OR DINE, das einst das Quasimodo Café war und nun zu einem Restaurant umgebaut wurde.

Wir haben mit Inhaber Klaus Spiesberger über den Club und die dazugehörigen Locations gesprochen, ihn über seine Zeit im Quasimodo ausgefragt und herausgefunden, welche besonderen Highlights in der Geschichte des Liveclubs ihm besonders in Erinnerung geblieben sind.

quasimodo berlin

Herr Spiesberger, Sie führen im Berliner Bezirk Charlottenburg den Jazz- und Musikclub Quasimodo Berlin. Können Sie uns etwas über den Club erzählen?

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass wir keinen Jazzclub führen. Das wird fälschlicherweise oft angenommen und liegt wahrscheinlich daran, dass bei uns über die Jahre schon fast alles gespielt hat, was im Jazz Rang und Namen hat. Aber eigentlich lege ich einen sehr großen Wert auf die Bezeichnung Musikclub!

Zur Quasimodo GmbH zählt neben dem Club auch noch unser frisch eröffnetes modo SNACK OR DINE RESTAURANT. Hier gibt es konsequenterweise alles von unserer Karte entweder in klein (SNACK) oder groß (DINE).  Auf die Idee kam ich, weil ich zu alt für einen Kinderteller und zu jung für einen Seniorenteller bin.

Außerdem wird heutzutage viel zu viel weggeworfen, und Leute, die nur einen kleinen Hunger haben, muss man nicht zwangsläufig auf einen Salat reduzieren. Diese Strategie ist voll aufgegangen…

Gibt es ein bestimmtes Konzept, das Sie verfolgen und mit dem Sie sich von der Konkurrenz abheben?

Unser Konzept ist relativ einfach: Wir wollen mit handwerklich guter Musik den Geschmack unseres Publikums treffen, egal ob mit Jazz, Blues, Rock, Pop oder Soul.

Seit wann führen Sie den Musikclub? Was treibt Sie persönlich an, Ihr Unternehmen täglich aufs Neue zu öffnen?

Im Quasimodo bin ich mit Unterbrechungen schon seit 1984, zwischendurch habe ich das LUCKY STRIKE ORIGINALS  neben dem Pergamonmuseum betrieben, war Geschäftsführer Im COLUMBIA Fritz, und habe hier und da verschiedene Konzerte veranstaltet.

Mir macht die Arbeit immer noch sehr großen Spaß. Ich liebe und brauche den Kontakt zu anderen Menschen. Die Zeit, in der wir leben, ist für mich eine große Herausforderung, dennoch möchte ich am Ende des Tages ein erfolgreiches Produkt abliefern.

Welche besonderen Momente in der Geschichte des Clubs sind Ihnen in Erinnerung geblieben?

Puh, da gibt es wahnsinnig viele! Aber eines meiner Highlights neben den unzähligen schönen Konzerten, die ich hier erleben durfte, war sicherlich das Geheimkonzert von Prince mit Sheela E. 1987.

Wie vermarkten Sie Quasimodo?

Wir arbeiten sehr viel mit Facebook und für einzelne Veranstaltungen bewerben wir gezielt über die Tageszeitungen. Aber ein zufriedener Kunde ist nach wie vor das beste Marketing!

Wie haben Sie von payleven erfahren?

Über das Internet, aber intensiver habe ich mich damit erst auf der Internorga Gastro Messe in Hamburg beschäftigt.

Wie hat sich Ihr Geschäft geändert, seitdem Sie payleven nutzen?

Wir hatten vor payleven kein elektronisches Zahlungssytem, da uns das zu viel Bürokratie war und zu teuer. Mit payleven haben wir einen sehr leichten Einstieg gefunden, sind am Gast durch die Mobilität der Ipods flexibel und die Kosten sind erstaunlich gering. Seit wir payleven nutzen, machen wir definitiv mehr Umsatz und haben noch mehr zufriedene Kunden.

Gibt es abschließend einen Tipp, den Sie anderen Unternehmern und Existenzgründern geben wollen?

Sich treu bleiben, an seine Ideen glauben, klein anfangen und auf dem Boden bleiben und auf Konstanz achten. Mehr nicht!

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Allgemein, Verkaufen