Visitenkarte

Anzeigen, Plakate, Werbebanner im Schaufenster, Unternehmensbroschüre – In den vergangenen Wochen haben wir viele Werbetexte unter die Lupe genommen und erklärt, wie man als Unternehmer das beste aus diesen herausholt. Eine weitere Form von Werbung fehlt nun noch – die Visitenkarte. Sie ist das Aushängeschild eines Unternehmers, denn mit dem richtigen Design kann über eine mögliche Geschäftsbeziehung entschieden werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig und reichen von der Ausgabe in Ihrem Geschäft, auf dienstlichen und privaten Veranstaltungen bis hin zu Messen und Kongresse. Durch Visitenkarten können Sie Kunden nachhaltig auf sich aufmerksam machen, mögliche Kooperationen knüpfen oder auch einfach die Kontaktdaten ihres Geschäftes verbreiten.

Die Visitenkarte zählt neben der Webseite zur Grundausstattung eines jeden Unternehmers. Viele glaubten bisher, dass Name, Adresse und Telefonnummer ausreichend sind. Doch täuschen Sie sich da mal nicht. Sie müssen immer davon ausgehen, dass beispielsweise potenzielle Geschäftspartner am Tag 20 Karten in die Handgedrückt bekommen. Und genau aus diesem Grund sage ich Ihnen, sollten Sie auf ein tolles Design achten, denn nur damit lösen Sie Emitionalität aus und brennen sich in den Kopf des anderen.

Ein paar hilfreiche Tipps für Ihre Visitenkarte

Bei der Gestaltung der eigenen Visitenkarte sollten einige Normen eingehalten werden, was das Design dann letztlich betrifft, können Sie sich gern ausprobieren. Ich habe Ihnen hier einmal einige Tipps kurz zusammengefasst:

  • Die wichtigsten Informationen auf Ihrer Visitenkarte: Vor- und Nachname, Firmenname, Position, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail Adresse und Webseite sind die wichtigsten Angaben. Direktlinks mit aussagekräftigen Inhalten wie Webseiten, Blogs, RSS-Feeds, Newsletter Aboseiten können Sie genauso einbinden, sollten hier aber wirklich überlegen, was im Endeffekt nützlich ist.
  • Sparen Sie nicht, denn billige Karten wirken auch oft billig: Sollten Sie sich für eine Visitenkarte entscheiden, dennoch aber nicht allzu viel Geld ausgeben wollen, können Sie Ihre Karten heutzutage mit Gestaltungsprogrammen wie Photoshop oder auch sogar Word selbst designen und anschließend über Online Druckereien anfertigen lassen. Das kostet nicht viel, erfordert aber natürlich bestimmte Grundkenntnisse. Im Zweifelsfall wenden Sie sich am besten an einen professionellen Gestalter, mit dem Sie die Karte gemeinschaftlich realisieren können. Größenordnung von Druckkosten finden Sie beispielsweise unter folgenden Links: printweb.de, printplanet.de, vistaprint.de oder prinux.de.
  • Da Ihre Visitenkarte auch Ihre Firma widerspiegelt, sollten Sie Ihre Schriften und Farben Ihrem Corporate Design entsprechend auswählen. Außerdem sollten Sie bei der Gestaltung immer die folgenden drei Fragen im Hinterkopf behalten: Wem will ich die Visitenkarte geben? Was möchte ich aussagen? Welche Eindruck möchte ich hinterlassen?
  • Beachten Sie das Format: In Deutschland und Österreich haben Visitenkarten eine Größe von 85mm x 55mm bei einer Auflösung von 300dpi.
  • Heben Sie sich von der Konkurrenz ab:  Da Visitenkarten nicht nur dazu dienen, Unternehmensinformationen zu verbreiten, sondern gleichzeitig auch Werbemittel sind, können Sie sich selbstverständlich mithilfe verschiedener Materialien, Formen, Farben und Funktionen von Ihren Wettbewerbern abheben. Klassischerweise werden die kleinen Karten aus Feinstkarton hergestellt, dennoch verweden immer mehr Unternehmen Materialien wie Kunststoff, Aluminium, Edelstahl, Holz oder Gummi, um besonders aufzufallen. Sehen Sie hier beispielsweise 333 kreative Ideen für besondere Visitenkarten und holen Sie sich Inspiration.
  • Bei aller Kreativität sollten Ihre Karten dennoch immer noch lesbar bleiben!
  • Nutzen Sie Ihre Rückseite: Die Vorderseite zu füllen ist einfach, aber wenn Sie wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen wollen, könnten Sie sich übert die Gestaltung der Rückseite Gedanken machen. Manche verwenden hierfür beispielsweise das Logo oder den Werbeslogan, aktuelle Angebote, Coupons oder auch geheimnisvolle URLs, die Neugier wecken. Kürzlich habe ich beispielsweise die Karte einer Dolmetscherin für Gebärdensprache in der Hand gehabt, auf dessen Rückseite einige Gebärden abgebildet waren, sehr kreativ wie ich fand.
  • Wenn Sie Ihre Karte gestaltet haben, vergessen Sie nicht das Korrekturlesen.
  • Ändern Sie Ihre Visitenkarte, wenn sich Ihre Daten ändern.
  • Das Wichtigste aber nun zum Schluss: Der ganze Aufwand lohnt sich natürlich nicht, wenn Sie Ihre Karte nicht mit sich tragen. Deshalb haben Sie sie immer am Mann, um sie in der passenden Situation zücken zu können.

Weitere Tipps für Ihre Visitenkarten können Sie sich noch auf farbwolke.de holen.

Fazit: Visitenkarte als Spiegel Ihrer Firma

Obwohl wir im Zeitalter des Internets immer mehr Online-Werbung machen, sind Offline-Maßnahmen wie auch Visitenkarten tolle Möglichkeiten, sich konstant zu präsentieren und Geschäftsbeziehungen zu pflegen. Gleichzeitig sind sie kostengünstig und können auch selbst gestaltet werden. Nur das Drucken sollten Sie den Profis überlassen. Empfehlenswert sind ebenso ausgefallene Formen oder Materialien, mit denen Sie aus der Masse herausstechen.

Fallen Ihnen noch weitere Ideen für Visitenkarten ein? Dann zögern Sie nicht, uns einen Kommentar zu hinterlassen oder schreiben Sie Ihr Feedback an blog@payleven.de.

Category:
Allgemein, Marketing