Große Handlungen für Tierzubehör und lebende Vierbeiner kennen wir alle. Doch was ist eigentlich mit den kleinen Tierhandlungen von früher geworden, in deren Fenster Meerschweinchen, Wellensittiche und Kaninchen die Herzen kleiner Kinder haben höher schlagen lassen? Es gibt sie tatsächlich noch ‒ unter anderem in Berlin-Charlottenburg.

Zoo Fridolin neu

Hier in der Kaiserin-Augusta-Allee führt Stephan Wulfhorst seit nun 28 Jahren seinen kleinen Tante-Emma-Laden für Tierzubehör, den Zoo Fridolin, und ist für seine Kunden mehr als nur Inhaber des Fachgeschäftes in der Nachbarschaft. Viele seiner Kunden kommen ins Geschäft, um sich Rat zu holen und sich helfen zu lassen. Das unterscheidet Stephan Wulfhorst auch von seiner Konkurrenz. Zu gutem Service zählt für ihn, seinen Kunden bei Nachfrage die Ware direkt an die Haustür zu bringen oder im Krankheitsfall eines geliebten Vierbeiners kompetente Ärzte zu vermitteln. Service mit Herz, der sich auszahlt, denn seine Kundschaft ist ihm nun schon über Jahrzehnte hinweg treu. Der Zoo Fridolin ist zudem der Beweis dafür, dass kleine Unternehmen nicht immer Geld ausgeben müssen, um Werbung zu machen und sich so am Leben zu halten ‒ Stichwort Mundpropaganda. Der Laden wird quasi über Weiterempfehlungen beworben und kann so Neukunden dazugewinnen.

Damals im Jahr 1985 hat Stephan Wulfhorst im Kartoffelladen nebenan davon erfahren, dass der Zoo Fridolin den Besitzer wechseln soll. Da hat er sofort die Gelegenheit genutzt und den Laden übernommen. Verkauft wird im Geschäft quasi all das, was dem Haustier schmeckt und Freude bereitet: Von losem Futter über Tierzubehör für Vögel und Nager bis hin zu Spielzeug für Hund und Katz. Im Zoo Fridolin finden Tierbesitzer alles für ihre Lieblinge. Auch lebende Tiere können hier erstanden werden ‒ Meerschweine, Kaninchen und Wellensittiche warten auf ein neues Zuhause und sind für gewöhnlich schnell verkauft.

Neben den günstigen Preisen und der kompetenten, freundlichen Beratung zählt es für Stephan Wulfhorst zum guten Service, Kartenzahlungen anzubieten. Lang hat er sich davor gesträubt, denn die hohen Kosten sowie die verbindlichen Verträge herkömmlicher Terminalanbieter waren für ihn bisher unattraktiv. Doch die große Nachfrage nach Kartenzahlung in seinem Geschäft hat dafür gesorgt, dass er sich mit dem Thema beschäftigt hat und sich letztlich für payleven entschieden hat. „Früher sind meine Kunden gegangen, wenn sie nicht mit Karte zahlen konnten, nun hat sich das Blatt gewendet und ich kann ihnen endlich die Zahlung mit Karte ermöglichen“, so der Inhaber des Geschäfts.

Dass der Trend in Richtung Kartenzahlung geht, kann also auch Stephan Wulfhorst bestätigen. Überrascht sind seine Kunden, wenn er die Frage „Bei Ihnen kann ich sicherlich nicht mit Karte zahlen“ plötzlich mit „Doch“ beantwortet. „Die sind alle hin und weg von der neuen Technik und erwarten überhaupt nicht, dass sie in einem kleinen Geschäft wie meinem ihre Einkäufe mit Karte zahlen können“, sagt er.

Sie sehen also, dass auch kleine Unternehmen über viele Jahrzehnte hinweg existieren können. Das wichtigste ist, dass man in sie Herzblut steckt, einen freundlichen und kompetenten Service anbietet und auch mal versucht, den aktuellen Trends zu folgen. Dann klappt es mit dem Umsatz.

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